Nina Ernst | Journalistin

Nina Ernst

Ein gelungener Beitrag ist mehr als nur ein schöner Text.

Leistungen
• Texte & Recherchen
• Themenfindung & Konzeption
• Zielgruppengerechte Aufbereitung
• Überarbeiten, Kürzen & Redigieren
• Redaktionsleitung, Organisation
  & Autorenbetreuung

Schwerpunkt
• Reportagen, Portraits
  & Hintergrundartikel
• Knackige Kurztexte

Stärken
• Präzision & Stilsicherheit
• Gespür für Themen & Zielgruppen
• Kreativität bei Themenfindung
  & Umsetzung
 Fundierte Konzeption

Nina Ernst @ Pixelbrei

Werdegang

Ich glaube an die Kraft der Begeisterung. Nichts stiftet derart effektiv dazu an, den eigenen Horizont zu erweitern, Herz und Blick für etwas Neues zu öffnen. Bereits bei einem Schülerpraktikum bei einer Lokalzeitung stand für mich fest, dass ich in meinem späteren Berufsleben einmal diese Begeisterung bei meinen Lesern wecken möchte. Die Begeisterung für die Vielfalt unserer Welt.

Mein derzeitiges Herzensprojekt zeigt mir immer wieder, wie wichtig es ist, den Leser zu begeistern. Ihn nicht mit schockierenden Berichten im Regen stehen zu lassen, sondern ihn bei der Hand zu nehmen und ein Stück weit mitzureißen. Das Recht der Tiere (RdT) ist das Mitgliedermagazin des Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. und hat eine Auflage von rund 30.000 Exemplaren. Seit 2015 wird das Heft komplett von Pixelbrei redaktionell geleitet und gestaltet, nachdem wir es mit einem Relaunch von Grund auf neu ausgerichtet haben.

Während ich die Redaktion leite, für die Inhalte und deren Aufbereitung zuständig bin, übernimmt die andere Hälfte von Pixelbrei das Design. Gerade bei einem Thema wie dem Tierschutz bestimmen oft Schreckensmeldungen die Medien. Die Folge: Der Leser geht irgendwann auf Distanz, wenn es ihm zu viel wird. Deshalb versuchen wir, in jeder Ausgabe auch über Erfreuliches und Faszinierendes zu berichten. Wir möchten Lust auf Tierschutz machen statt mit erhobenem Zeigefinger zu drohen. Nicht zuletzt, weil wir fest daran glauben, dass man mit vermittelter Freude beim Leser etwas bewirken und somit verändern kann. Dies bedeutet nicht, dass wir unkritisch berichten. Im Gegenteil. Doch selbst bei Beiträgen über dramatische Missstände und tierschutzpolitische Themen geben wir dem Leser stets einen Hoffnungsschimmer mit.

Der Erfolg in Form von Feedback und Leserbriefen gibt uns Recht, dass wir mit der positiven Herangehensweise einen Nerv getroffen haben. Wir sind schon ein wenig stolz darauf, dass wir hier viermal im Jahr eine Mitgliederzeitschrift von der Qualität eines Kiosk-Magazins produzieren. Ob bei dem Konzept einer neuen Ausgabe, der Themenfindung, den Recherchen oder der Umsetzung – das Heft produzieren wir mit derselben Hingabe, mit der wir auch große Verlage beliefern.

Angefangen hat alles 1997 mit dem Studiengang Modejournalismus / Medienmarketing. Neben dem Studium habe ich in der Redaktion Für Sie gearbeitet. Da im Modejournalismus der Fokus immer noch stark auf den Fotoproduktionen liegt und mir das Schreiben dabei zu kurz kam, habe ich im Jahr 2000 ein Volontariat bei der Verlagsgruppe Milchstrasse begonnen. Diese hat nicht nur meine Herangehensweise an Themen und Geschichten geprägt, sondern meinen Berufsweg auch während meines Freiberufler-Daseins bis zur Übernahme des Verlags viele Jahre begleitet.

Im Jahr 2002 habe ich mich als Journalistin selbständig gemacht und seitdem über viele Themengebiete für noch mehr Medien geschrieben. Ganz besonders fasziniert es mich, durch neue Ansätze eine breite Leserschaft für spezielle Themen zu begeistern, die normalerweise außerhalb ihres Fokus liegen. Vermeintliche Nerd-Themen so aufzubereiten, dass sie auch in einer Lifestyle-Zeitschrift oder im Feuilleton einer Tageszeitung auf Interesse stoßen.

So habe ich, als Computerspiele in den Augen vieler noch ausschließlich ein Hobby für pickelige Teenager-Jungs waren, in Form von Portraits, Reportagen und Hintergrundberichten über die Welt der Videospiele berichtet. 15 Jahre lang habe ich neue Trends, die Köpfe hinter der Branche und ihre Visionen vorgestellt. Regelmäßig unter anderem für Medien wie TV Digital, stern.de, Tomorrow, MAX und die taz.

Als um die Jahrtausendwende Webseiten vielerorts noch aus blinkenden Schriften bestanden, das Laden eines Bildes Minuten brauchte und Katzenvideos im Internet noch nichts zu suchen hatten, habe ich zudem regelmäßig über dieses spannende Netz der Möglichkeiten berichtet. Auch wenn es knapp 20 Jahre später schon kurios wirkt, den Lesern einst erklärt zu haben, wie man eine Email mit Anhang verschickt, was ein MP3 ist und dass der Testsieger beim großen Suchmaschinentest ein Geheimtipp namens google ist. Als das Internet irgendwann zur Selbstverständlichkeit wurde, habe ich verstärkt über Neuerungen aus dem Bereich Multimedia berichtet. Unter anderem für Tomorrow oder Frauenmagazine wie Freundin und Glamour.

Viele weitere Themenfelder kreuzten meinen Berufsweg. Durch mein nebenbei ausgeübtes Ehrenamt im Franziskus Tierheim kam ich schließlich dazu, verstärkt über Tiere zu schreiben. Insbesondere über Katzen, über die ich durch den Tierheimalltag und die Expertise der dortigen Tierpflegerinnen viel gelernt hatte. So kam es, dass ich nicht nur für Magazine wie Ein Herz für Tiere berichtet, sondern auch mehrere Sachbücher über Katzen und deren Verhalten verfasst habe. Dieses Thema begleitet mich bis heute.